Der glykämische Index klassifiziert Kohlenhydrate entsprechend ihrer Blutzuckerwirksamkeit im Vergleich zu reiner Glucose und bezeichnet die Fläche unter der zwei-Stunden-Blutzuckerkurve nach Verzehr von 50 Gramm verschiedener kohlenhydrathaltiger Nahrungsmittel. Weiter...
Grundsätzlich gibt es keine „Diabetesdiät“. Was in der Ernährung für einen Mensch mit Diabetes gut ist, hilft auch dem Stoffwechselgesunden und umgekehrt. Dies trifft sowohl für die Menge (Kalorien) als auch die Art (Kohlenhydratanteil) der Nahrung zu. Weiter...
BE oder Broteinheiten werden in deutschsprachingen Ländern benutzt, um Konhlenhydrate aus verschiedenen Nahrungsmittel entsprechend ihrer Wirkung auf den Blutzucker zu vergliechen und die Insulindosis zu berechnen, die notwendig ist, um den Blutzucker konstant zu halten Die deutsche Diätverordnung Weiter...
Hülsenfrüchte führen nur zu einem geringen Blutzuckeranstieg und haben daher einen niedrigen glykämischen Index (Linsen= 40, Bohnen= 38). Traditionell wurden Hülsenfrüchte in üblichen Mengen daher nicht bei der Berechnung der prandialen Dosis von Normalinsulin berücksichtigt. Weiter...
Die Ernährung bei einer antidiabetischen Tablettentherapie eines Patienten mit Typ-2-Diabetes wird von der Art und Menge der eingenommenen Tabletten bestimmt. Nur Insulin-stimulierende Medikamente, wie Sulfonylharnstoffe oder Glinide, müssen wegen der möglichen Gefahr einer Unterzuckerung Weiter...
Die Empfehlungen für die Versorgung mit Vitaminen und Spurenelementen sind für Erwachsene und Kinder mit Typ-1- oder Typ-2-Diabetes sowie für Menschen ohne Diabetes identisch. Bei schlecht behandeltem Diabetes mit unkontrolliert hohen Blutzuckerwerten besteht jedoch bisweilen ein Mangel Weiter...
Bluthochdruck und Fettstoffwechselstörungen sind heute, vor allem im Rahmen des Metabolischen Syndroms, die häufigsten Begleitkrankheiten bei Typ-2-Diabetes, die eine Änderung der allgemeinen Ernährungsempfehlungen notwendig machen können. Weiter...
Eine Diabetes-spezifische Schädigung der Niere wird meist durch eine zunehmende Eiweißausscheidung im Urin - im Sinne einer Mikro- und später Makroalbuminurie - erkannt. Präventive und therapeutische Maßnahmen schließen eine verbesserte Blutzuckereinstellung sowie Weiter...
Häufiger finden wir heute bei Jugendlichen Übergewicht als Folge einer gestörten Lebensweise mit Überernährung und Bewegungsmangel. Dies führt zu einem früh manifestierten Typ-2-Diabetes, der bereits in der Pubertät auftreten kann. Weiter...
Vor der Verwendung von „natürlichen“, aus Pflanzen gewonnenen Wirkstoffen zur Behandlung des Diabetes mellitus oder auch des Übergewichts muss gewarnt werden. Einige Präparate zeigen zwar durchaus eine geringe, aber nur kurzzeitig wirkende Blutzuckersenkung. Weiter...
1.American Diabetes Association: Evidence-Based Nutrition Principles and Recommendations for the Treatment and Prevention of Diabetes and Related Complications. Diabetes Care 25 (suppl 1): S 50-60 (2002) 2. Weiter...








